Physio Therapie Philipp Breitkopf

Am Hauptbahnhof


Kinesiology Tape


 

Definition

 

Dieser Begriff ist abgeleitet von Kinesiologie = Bewegungslehre. Tape ist das englische Wort für (Klebe) Band. Beim Kinesio Taping geht es also um eine Behandlung mit Klebebändern, mit denen man sich bewegen kann und soll.

 

Geschichte

 

Der Erfinder ist der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase, dieser suchte nach neuen Therapietechniken vor allem bei Sportverletzungen er legte so den Grundstein für eine neue Art der Schmerzbehandlung. Das entwickelte „Kinesio Tape“ unterscheidet sich von den herkömmlichen Sport - Tapes durch seine Dehnfähigkeit. Eine weitere Besonderheit ist der ausgesprochen hohe Tragekomfort des Tapes, denn  wegen der ausgezeichneten Atmungsaktivität, der sehr geringen Dicke und der bereits erwähnten Elastizität wird das Tape schon Minuten nach dem Auftragen nicht mehr bewusst wahrgenommen - somit wird das natürliche Bewegungsverhalten nicht gestört. Zunächst wird der betroffene Muskelbereich im Ruhezustand gezielt vorgedehnt, dann wird das Tape aufgetragen, das nun sowohl im Ruhezustand als auch bei Bewegung die Bindegewebshaut beeinflusst dadurch verbessert sich der Muskeltonus, die Schmerznerven werden irritiert und damit wird der Schmerz gelindert erlebt. Dieses Tape bleibt den ganzen Tag über auf der Haut und kann sogar über mehrere Tage hinweg getragen werden. Das Tape wirkt sich positiv auf die lymphatische als auch auf die arterielle und venöse Durchblutung aus. Weiterhin wurde festgestellt, dass das Tape auch den energetischen Kreislauf und Akupunkturmeridiane beeinflusst.

 

Farbenergetik

 

Eine große Bedeutung liegt auch in der Auswahl der Farbe des Tapes, denn die Farbenergetik hat einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Behandlung:

  • die Körperzellen haben Schwingungen - und auch die Farbe
  • das Tape wird in vier verscheidenen Farben verwendet, denn Farben wirken auf energetischen Weg auf das Körpergeschehen und somit auf den Heilungsprozess ein
  • die Farbe Rot oder Rosa verstärkt Energie
  • Blau dagegen entzieht Energie
  • Gelb wirkt beruhigend
  • Schwarze sowie hautfarbene Tapes haben eine neutrale Wirkung

 

Aufbau des Tapes

  • Die Klebefläche des Bandes besteht zu 100 % aus Acryl

  • Medi - Tapes sind wasserundurchlässig, d.h. man kann unbesorgt baden, duschen und sogar schwitzen, ohne das die Wirksamkeit des Tapes beeinträchtigt wird

  • die Tapes enthalten keine Latexbestandteile (diese führen häufig zu Allergien), deshalb kann die Hautverträglichkeit als sehr gut bezeichnet werden

  • der wellenförmig perforierte Kleber garantiert die Luftdurchlässigkeit des Tapes und haftet besser als bei ganzflächiger Beschichtung

  • die Außenseite des Tapes besteht aus reiner Baumwolle, unter dem Tape kann die Haut atmen und weiter wachsen

  • das Band ist hauptsächlich in Längsrichtung dehnbar und hat eine Eigenelastizität von 10 %; dies kann aber auf 130 - 140 % erhöht werden, je nachdem wie stark es gedehnt wird

 

Wirkungsweise des Medi - Tapes

 

Das Tape beeinflusst folgende Bereiche des Körpers:

  • die Hautsensoren
  • die Schmerzrezeptoren
  • die Meridiane und Akupunkturpunkte
  • die Muskelansätze und Muskeln
  • die Gelenkfunktionen
  • das zirkulatorische System
  • die Faszien und Kapseln
  • Narbengewebe
  • Das viszerale System

 

Preise

  • 15 ,- CHF = Privatzahlerpreis

  • Auch von den Krankenkassen unter den MIGEL Leistungen anerkannt

 

Indikationen für das Medi-Tape

 

Kopf, Gesicht und Hals

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgie
  • Zähneknirschen
  • Schwindel

Rumpf

  • Rückenschmerzen
  • Beschwerden der Hals -, Brust - und Lendenwirbelsäule
  • Ischiaserkrankungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Schmerzen nach Bandscheibenoperationen
  • Steißbeinschmerzen
  • Osteoporoseschmerzen
  • Iliosakralgelenkblockaden

Extremitäten (Arme und Beine)

  • Lymphödeme in den Extremitäten
  • Tennisellenbogen, Golferellenbogen
  • Impingement-Syndrom (Funktionsbeeinträchtigung der Schulter bei chronischer Überlastung)
  • Sattelgelenk - und Fingergelenkarthrosen
  • Hüftgelenksschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Sprunggelenksbeschwerden
  • Fersensporn (hierbei handelt es sich um einen Knochenauswuchs der durch Überlastung entstehen kann)